Sie haben eine ordent­li­che Kün­di­gung erhal­ten?

Wenn Sie gegen eine ordent­li­che Kün­di­gung vor­ge­hen wol­len, soll­ten Sie unbe­dingt die gesetz­li­chen Fris­ten beach­ten, da andern­falls auch eine eigent­lich unbe­rech­tig­te Kün­di­gung wirk­sam wird. Es lohnt sich, einen kom­pe­ten­ten Rechts­an­walt zu beauf­tra­gen, der die Mög­lich­keit einer erfolgs­ver­spre­chen­den Kün­di­gungs­schutz­kla­ge beim zustän­di­gen Arbeits­ge­richt prüft.

Wann spricht man von einer ordent­li­chen Kün­di­gung?

Unter einer ordent­li­chen Kün­di­gung ver­steht man im Nor­mal­fall die vor­ge­se­he­ne Kün­di­gung eines auf unbe­stimm­te oder befris­te­te Zeit ein­ge­gan­ge­nen Arbeits­ver­hält­nis­ses. Eine ordent­li­che oder auch frist­ge­rech­te Kün­di­gung been­det also das Ver­trags­ver­hält­nis unter Beach­tung einer Kün­di­gungs­frist.

Im Arbeits­recht sind neben den Rege­lun­gen des Bür­ger­li­chen Gesetz­bu­ches (BGB) auch die Rege­lun­gen des Kün­di­gungs­schutz­ge­set­zes (KSchG) von Bedeu­tung. Es gibt drei Arten von Kün­di­gungs­grün­den: die per­so­nen­be­ding­te, die ver­hal­tens­be­ding­te und die betriebs­be­ding­te Kün­di­gung.

Die ordent­li­che Kün­di­gung wird am häu­figs­ten ein­ge­setzt. um ein Arbeits­ver­hält­nis ein­sei­tig zu been­den. Sowohl dem Arbeit­ge­ber als auch dem Arbeit­neh­mer steht die­se Kün­di­gungs­mög­lich­keit zur Ver­fü­gung. Die Kün­di­gungs­mög­lich­kei­ten für den Arbeit­ge­ber sind aller­dings auf­grund des Arbeit­neh­mer­kün­di­gungs­schut­zes ein­ge­schränkt.

Vor­aus­set­zun­gen für eine ordent­li­che Kün­di­gung und deren Frist

Die ordent­li­che Kün­di­gung muss grund­sätz­lich schrift­lich erfol­gen. Die Anga­be von Grün­den in der Kün­di­gung ist nicht erfor­der­lich. Wirk­sam wird die Kün­di­gung erst dann, wenn sie der ande­ren Ver­trags­par­tei zugeht. Mit dem Zugang der Kün­di­gungs­er­klä­rung beginnt die Kün­di­gungs­frist.

Wenn Sie sich als Arbeit­neh­mer gegen die Kün­di­gung weh­ren wol­len, müs­sen Sie dies inner­halb von drei Wochen nach Zugang der Kün­di­gung tun, da sonst die Kün­di­gung zum Ende der Kün­di­gungs­frist wirk­sam wird.

Die Kün­di­gungs­fris­ten wer­den durch gel­ten­des Gesetz, Tarif­ver­trä­ge und den jewei­li­gen Arbeits­ver­trag bestimmt.

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